In Feierlaune

Herrlicher Grillduft weht aus Nachbars Garten. Und dann die spontane Einladung: „Wollt ihr nicht rüberkommen?“

So ein Grillfestchen aus dem Stand, mit Leckereien, Plaudern, entspannter Musik ist eine feine Sache. Oder die Einladung zu einem runden Geburtstag. Schon die Vorbereitung: Welches Geschenk wird dem Geburtstagskind Freude machen? Was ziehe ich an? Gäste und Gastgeber machen sich Gedanken, bereiten das Fest vor, Freunde machen eine Musikeinlage oder spielen einen Sketch…

Der achtzigste Geburtstag von Tante Trude, Lisas Kindergeburtstag oder eine Hochzeit – Feste haben viele Gesichter. Sie alle erzählen davon, dass wir Menschen eben nicht nur zur Arbeit und zum Alltag geschaffen sind, sondern auch für das Spiel und die Feier.
Das Leben ist nicht der immergleiche, eintönige Lauf im Hamsterrad. Das Leben ist Alltag und Feiertag. Und Feste bedeuten Abwechslung, eine besondere Zeit: eine Zeit, in der wir uns entspannt und fröhlich begegnen.

Gemeinsam feiern ist auch eine der Hauptsachen in der Kirche. Jeder Gottesdienst ist ein Fest. (Gut, wenn man das spürt…)

Und wir feiern Gemeindefeste. Die Vorbereitungsteams machen sich Gedanken zum Programm, zum leckeren Essen, zur Werbung. Sie planen und schaffen. Schöne Feste machen nämlich auch ganz schön Arbeit.

Es ist eine lohnende Arbeit, finde ich. Der Stadtteil darf uns Christenmenschen gerne öfter mal in Feierlaune erleben. So zeigen wir, dass der Glaube uns froh und frei macht.

Das nächste Gemeindefest ist übrigens am 24. Juni in der und um die Hohenkreuzkirche. Sind Sie dabei?

Herzliche Einladung zum Mitfeiern
von Ihrem Pfarrer Christoph Schweizer

 

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